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The Red Light Fugue  
 
Artist: Kieloor Entartet
 
Album: The Red Light Fugue
 
Katalog Nr: UTR 4080
 
Releasedatum: 01.04.1995
 
Albumdauer: 113:12
 
Line-Up: Mathias Gloor âEUR" Piano, Keyboards
Mathias Kielholz âEUR" Guitars
Lucas N. Niggli âEUR" Drums and Percussion
Emanuel Schnyder âEUR" Bass
Tron âEUR" Voice, Turntables, Noises
Felix Utzinger âEUR" Electric Guitar
Michael Gassmann âEUR" Trumpet
Christoph Grab âEUR" Saxes
Dorothea Schürch âEUR" Voice
Alfred Zimmerlin âEUR" Cello
 
Credits: Recorded live at Jazzclub Uster during "The Red Light Fugue"-Festival from 19th to 21th of October 1994 and mixed in January 1995 at Radiostudio Zürich by Martin Pearson
Live-Mix: Jon Piguet
Produced by Kieloor Entartet
 
Liner Notes: Ein Leckerbissen für Augen und Ohren âEUR" Kieloor Entartet, "The Red Light Fugue", aufgenommen live vom 19.âEUR"22. Okt. 1994 im Jazz-Container in Uster.
Zum Projekt: Die Wurzeln dieses Projekts reichen in die Jahre 1991 und 1993, als das von Kieloor entartet organisierte nicht-alltägliche Orchester (ENAO) 25 Kompositionen 25 Orchestermitgliedern zur Aufführung brachte. "The Red Light Fugue"-Festival war eine Art abgespeckte und auf drei Tage verteilte Version davon; sie vereint in sich grossorchestrale Klänge und eine enorme Strukturvielfalt mit Transparenz und Kompaktheit. Dabei bildete Kieloor Entartet an drei Abenden eine flexible Basis für dreimal zwei GastmusikerInnen, die die verschiedenen stilistischen Stossrichtungen mitprägen. Mit Emanuel Schnyder hat Kieloor Entartet vor zwei Jahren einen wundervollen Bassisten gewonnen, der mit knackigen Grooves und grosser Vitalität viel zum neuen Sound der Gruppe beiträgt. Kieloor Entartet tönt heute organischer, frischer, man spürt die grosse Sinnes- und Spielfreude. Die Band hat Altlasten abgeworfen, die Musik ist dichter und professioneller geworden (die CD platzt aus allen Nähten!). Geblieben sind die Vorliebe für Multistilistik, die starke Gewichtung kompositorischer Elemente und die Freude am Experiment. Kieloor entartet verkörpert ein vielschichtiges Lebensgefühl: Mal expressionistisch-melancholische Verlorenheit, mal gierig-orgiastisches Fressgelage, mal brodelnde Lavamasse, mal hochdifferenzierte Verästelung, dann wieder fräsend, bis man Hautausschläge kriegt. Alles immer mit der nötigen Portion Selbstironie und Humor. Eine Musik für die Hörschnecke! Nur zappen ist schöner...
Zur CD: WerâEURTMs glaubt oder nicht, die ganze CD ist an jenen Oktobertagen live aufgenommen worden. Ermöglicht hat dieses ehrgeizige Ziel der Tontechniker Martin Pearson, der die Konzerte auf 24 Spuen aufnahm und nachher in tagelanger Präzisionsarbeit abmischte und um einige pikante Details ergänzte. Das Werkjahr âEURTM95, das Kieloor Entartet von der Stadt Zürich zugesprochen erhielt, ermöglichte es, die CD bis ins letzte Detail auszufeilen und kompromisslos zu realisieren. Auch darin spiegelt sich der Kieloorige Ehrgeiz: Alles. Oder nichts. Ein wahres Meisterwerk vollbrachte Caroline Schreiber mit der Gestaltung des Covers âEUR" es spricht für sich selbst. Vor uns liegt das Resultat von zwei Jahren harter Knochenarbeit und von langjährigen Freundschaften, ohne die ein derart gigantisches Projekt âEUR" es schloss immerhin die Organisation eines ganze Festivals ein âEUR" undenkbar wäre.
 
Links: www.lucasniggli.com
 
 
 
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