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New York Interviews  
 
Artist: Philippe Micol
 
Album: New York Interviews
 
Katalog Nr: UTR 4091
 
Releasedatum: 01.06.1996
 
Albumdauer: 74:03
 
Line-Up: Philippe Micol âEUR" ss, bscl
Paul Plimley âEUR" synth., pno
Gregg Bendian âEUR" perc.
Michael Lytle âEUR" cbcl, bscl
Paul Hoskin âEUR" cbcl
Jim Staley âEUR" tb
Sean G. Meehan âEUR" dr
Fred Lonberg-Holm âEUR" el. cello
Lisle Ellis âEUR" b
William Winant âEUR" perc.
 
Credits: 1, 4, 9 recorded December 16th 1993 at Sear Sound, NYC
2, 11 recorded February 6th 1994 at Excello, Brooklyn NYC
3,5,7,10 recorded February 11th 1994 at Excello Brooklyn NYC
Recording Engineer: Jon Rosenberg
6,8 recorded November 15th at Mobius, S.F. Cal.
Recording Engineer: Oliver DiCicco
Digital Mixing and Mastering on April 29th, May 5th and 6th 1995 by Adriano Tosetto, Audio Works Bern, Switzerland
 
Liner Notes: Wer interviewt hier wen?
Ist es ein Koffer voller Fragen, den der Schweizer Klarinetten- und Saxophonvirtuose Philippe Micol vor der ersten Garde New Yorker Improvisationskünstler öffnet, oder sind es diese selbst, die den Freund und Kollegen aus der alten Welt mit ihrem Wissensdurst überschütten: "Wie würdest Du das ausdrücken?" In jedem einzelnen Fall wird aus den elf "Interviews" mit Gregg Bendian, Jim Staley, Michael Lytle, Paul Plimley, Fred Lonberg-Holm und anderen schon nach kurzem Austausch mehr als ein Frage- und Antwortspiel, als journalistische Recherche. Die Qualität der grossen Dialoge, der intimen Gespräche zwischen Meistern ihres Faches, die sich nichts beweisen müssen, sondern auf der Höhe ihrer Kunst miteinander kommunizieren, Respekt und Staunen nicht verlernt haben, durchdringt diese Improvisationen. Die bewundernswürdige Leichtigkeit, mit der die Musiker den Beweis erbringen, dass Struktur und Prozess eins sind, ihre Elaboriertheit und Eloquenz, die nie in Plattheiten, Hülsen und Klischees verfällt, sondern selbst im Schweigen sich ausdrückt, rückt diese Aufnahmen aus jedem kurzzeitgeistigen Zusammenhang. Man weiss jetzt schon: das will man auch in Jahren noch einmal hören, da steckt etwas Wichtiges drin, aus dem man nicht herauswächst. Zärtlichkeit und Intimität, Respekt und daraus der Wille, den Freund auch zu fordern, sind Qualitäten, die in der freien improvisierten Musik allzu selten hörbar werden âEUR" in den "New York Interviews" erscheinen sie in Reinkultur. Wären die "New York Interviews" ein Buch, lägen sie auf meinem Nachttisch.
© Hans-Jürg Rüdiger
 
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