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Die Abwesenheit des IgelsBeim Einbrechen der Nacht  
 
Artist: Hartmann-Mader
 
Album: Die Abwesenheit des IgelsBeim Einbrechen der Nacht
 
Katalog Nr: UTR 4139
 
Releasedatum: 01.02.2003
 
Albumdauer: 55:24
 
Line-Up: Christian Hartmann âEUR" Kontrabass
Urban Mäder âEUR" Klavier
 
Credits: Aufnahmen:
Die Abwesenheit des Igels: 18./20.07.2001, Musikhochschule Luzern
Beim Einbrechen der Nacht: 22.âEUR"24.07.2002, Pianohaus Soller, Kriens
Mastering: Paul Niederberger, Tonstudio Stans
Technische Unterstützung: Carlo Gamma
 
Liner Notes: Man stelle sich vor, man sitze an einem lauen Sommerabend beim Eindunkeln im Garten eines Landhauses im südlichen Burgund und warte auf einen Igel, der fast täglich zu später Stunde aus dem Gebüsch hervor gekrochen kommt, um sich in den Gemüse- und Blumenbeeten nach Fressalien umzusehen. Man wartet vergebens. "die abwesenheit des igels beim einbrechen der nacht" ist der Titel der neuen CD mit dem Duo Christian Hartmann/Urban Mäder, die Anfang Jahr bei unit/stv erschienen ist. Die erste gemeinsame Arbeit der beiden Musiker führt verschiedene Erfahrungshintergründe zusammen. Christian Hartmann spielt seit Jahren sowohl in der Barockszene wie auch in verschiedenen Jazzformationen. Urban Mäder ist bekannt als Komponist zeitgenössischer Musik. Viele seiner Projekte sind interdisziplinärer oder installativer Art. Durch das nach CageâEURTMschen Vorgaben präparierte Klavier und den zeitweilig ebenfalls präparierten und unkonventionell behandelten Kontrabass wirken die Miniaturen des ersten Teils "die abwesenheit des igels" wie humoristisch-bizarre Skulpturen, die bestens zum Bild des Igels passen. Die neun Stücke sind kurz und flüchtig. Sie treten auf. Man hört hin. Sie treten ab. Die fünf längeren Stücke des zweiten Teils "beim einbrechen der nacht" mit konventionellem Instrumentarium gespielt, suchen dann mehr dramaturgische Tiefe. Es sind Nachtstücke mit ihrer Hintergründigkeit und Schwere. Man geht davon aus, dass man sich damit abgefunden hat, dass der Igel nicht mehr erscheint. Wenn doch, dann nachts, wo man ihn kaum mehr sieht. Nachts schweift der Blick in die Dunkelheit.
 
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