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Ianus  
 
Artist: Daniel Studer
 
Album: Ianus
 
Katalog Nr: UTR 4149
 
Releasedatum: 08.06.2004
 
Albumdauer: 57:54
 
Line-Up: Silvia Schiavoni âEUR" voice
Jürg Frey âEUR" clarinet
Giancarlo Schiaffini âEUR" trombone
Alfred Zimmerlin âEUR" violoncello
Daniel Studer âEUR" contrabass
 
Credits: Aufgenommen im Oktober 2002 in der Roten Fabrik Zürich
Aufnahme, Mix und Mastering: Andreas Brüll, Hardstudios Winterthur
Produktion: Daniel Studer
 
Liner Notes: Während meines fast fünzehnjährigen Aufenthalts in Rom, arbeite ich an archäologischen Forschungen an der Domus Tiberiana auf dem Palatin, einem wunderschönen Ort, eine Oase mitten der Stadt. Während dem Zeichnen und Vermessen der antiken Strukturen hörte ich im Hintergrund die Klänge der Stadt. Räumlich befand ich mich in der stillen, statischen, weit entrückten Vergangenheit und von weitem hörte ich die lebendige, klangreiche Gegenwart. Den restlichen Tag verbrachte ich inmitten der heutigen Stadt, in der immer wieder verschiedenste Fragmente aus der Vergangenheit auftauchen. Geschichte(n), Schichten, Fragmente. Das Zwiespältige dieser Stadt wie auch das Zwiespältige in mir haben meine Aufmerksamkeit immer mehr auf Ianus gelenkt, den Gott der zwei Gesichter, aber auch Urgott der Römer, Gott des Anfangs, Gott des Ãoebergangs. Ein fiktiver Rundgang durch die moderne Stadt bildet das Grundgerüst des fünfteiligen Stückes.
Teil 1 Gianicolo-Trastevere: Einleitung
Teil 2 Via della Lungara: Sprachenwicklung
Teil 3 S. Pietro-Engelsburg: Entwicklung und das noch immer Gleiche
Teil 4 Piazza Navona-Kapitol: die moderne Stadt
Teil 5 Forum Romanum-Palatin: Fragmente, Erinnerungen
Die Musik ist nur teilweise ausgeschrieben. Interpretation und Improvisation werden miteinander verbunden. Das Stück wurde in diesem Sinn auch für die hier aufführenden MusikerInnen geschrieben, die sich mit Improvisation, Komposition und Interpretation auseinandersetzen. Die Texte sind dem Festkalender des römischen Schriftstellers Ovid entnommen. Weiter wurden Auszüge aus Reiseführern, aus archäologischen Beschreibungen sowie eigene Texte verwendet. Die Niederschrift des Stückes deckt sich mit dem Besuch des Kompositionsunterrichtes bei Johannes Schöllhorn. Im Zentrum dieses Unterrichts standen Diskussionen um das Stück Ianus. Johannes Schöllhorn zeigte mir immer wieder Mittel, um meine Ideen zu realisieren. Für diese intensive Zeit bin ich ihm äusserst dankbar. Ein besonderer Dank geht insbesondere an den Archäologen und Freund Clemens Krause. Weiterer Dank geht an: Roman Hess, René Karlen, Christophe Keller. Das Stück ist meiner Frau Heidi Amrein gewidmet. Rom als Ausgangspunkt.
Daniel Studer 2004
 
Links: www.danielstuder.ch
 
 
 
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