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Places  
 
Artist: Tony Renold Quartet
 
Album: Places
 
Katalog Nr: UTR 4305
 
Releasedatum: 23.09.2011
 
Albumdauer: 54:42
 
Line-Up: Michael Gassmann: Trumpet, Effects
Michael Bucher: Guitar & Kalimba on Track 7
Patrick Sommer: Bass
Tony Renold: Drums
Guest Silvan Jeger: Vocal on Track 2, 8 and 10
 
Credits: Producer: Tony Renold
Executive Producer: Peter Bürli
Mixed and Mastered by Andy Neresheimer
Cover Design: www.sacchipartners.com
Cover Foto: Tony Renold
Photos: Rodolfo Sacchi
 
Liner Notes: WENN DIE FELSEN WEINEN
Orte; ein Sammelsurium von Bildern, transformiert in eine Tonsprache. Ein Kaleidoskop von musikalischen Skizzen, die dem Hörer Bilder entlocken sollen. Bilder, die sich von neuem aus Gesehenem offenbaren. Eine Möglichkeitsform, die selbst zum Werk wird, treibt die Musik zu einer Geste der Selbstbefreiung.
In einer eher abstrakten Form zeigt sich diese Transformation in der hier erklingenden New England Suite. Da werden Orte und Begebenheiten gemischt, hieraus Ton-Bilder geschaffen, die mich an die Nonfinito-Gemälde Cézannes erinnern: les taches et les touches (Flecken und Striche). Es wird nicht alles gezeigt, es hilft nur die eigene Imagination des Hörers, als notwendiger Bestandteil der eigentlichen Wahrnehmung.
Konkreter geht es in den restlichen Stücken zur Sache: Ort-Musik-Kompositionen und zwei mir ans Herz gewachsene Standards aus dem Great American Songbook. Engiadina: Hier hat ein verklärter Heimweh-Engadiner zur Causa Vereina komponiert und getextet; eine Tunnelgeschichte, die einer Talgemeinschaft - sich dem ökonomischen Fortschritt hingebend - nicht nur Seelenheil beschert.
Drei Musiker haben Töne skizziert, der Vierte war der Demiurg und der Fünfte hat uns Eurydike gesandt. So, wie in Platons Timaios der Demiurg als Weltordner wirkt und den Kosmos beseelt, so meistert diese Aufgabe zweifelsohne unser lyrischer Trompeter, Michael Gassmann. Er ordnet, gestaltet und beseelt zugleich diese hier vertonten Landschaften und Begebenheiten mit seinem erotisierenden Spiel. Orpheus (Silvan Jeger), unser bezaubernder Sänger, haucht die kantablen Worte in einer solch entrückten Innigkeit ins Mikrofon, dass selbst die Felsen zu weinen beginnen.
Tony Renold

âEURzA lake ist the landscape`s most beautiful and expressive feature. It is earth`s eye; looking into which the beholder measures the depth of his own nature.âEURoe Henry David Thoreau, Walden
âEURzNo truer American existed than ThoreauâEURoe Ralph Waldo Emerson
 
Links: www.tonyrenold.ch
 
 
 
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