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Swiss Flavor  
 
Artist: Alpine Jazz Herd
 
Album: Swiss Flavor
 
Katalog Nr: UTR 4003
 
Releasedatum: 01.01.1983
 
Albumdauer:
 
Line-Up: Hans Kennel âEUR" trumpet, piccolo trumpet, flugelhorn, büchel
Jürg Solothurnmann âEUR" soprano, alto and tenor saxophones
Lukas Heidepriem âEUR" trombone
Heiri Känzig âEUR" bass, e-bass
Jürg Ammann âEUR" piano, e-piano
Fredy Studer âEUR" drums, gongs, percussion
 
Credits: Recorded and mixed by Peter Pfister, Mobile Sound Studio, CH-8965 Berikon at Aula Loreto Zug October 13th to 15th 1983
Produced by Hans Kennel and Jürg Solothurnmann
 
Liner Notes: Wohl bleiben die Amerikaner im Jazz immer noch die wichtigsten Initiatoren von Neuerungen und Schrittmacher der allgemeinen Jazzentwicklung, aber gerade in diesen Prozess greifen nun auch begabte europäische Musiker immer stärker ein, mit bedeutungsvollen, eigenen Beiträgen, sowohl in der Interpretation wie auch in der Konzeption des Jazz.
Durch diese Beiträge beginnt sich das Spektrum des Jazz immer mehr auszuweiten, zweifellos eine Entwicklung von eminenter Bedeutung. Vielleicht hängt von ihr, international gesehen, sogar das Fortleben des Jazz überhaupt ab, denn wie jede Musik braucht auch der Jazz immer wieder neuen, fruchtbaren Nährboden, neue belebende Impulse.
Ein sehr erfreuliches Phänomen, das sich seit einiger Zeit feststellen lässt, ist der wachsende Trend im europäischen Jazz, auch Elemente der Volksmusik der betreffenden Länder einzubeziehen. Dabei handelt es sich keineswegs nur um die Bearbeitung von Volksmelodien, sondern auch um den Einbezug folkloristischer Grundelemente (Volksinstrumente, Volkstanzrhythmen, Brauchtum etc). In Bezug auf die Schweiz hat George Gruntz schon vor Jahren seine bekannten Jazzproduktionen mit Basler Trommlern und Pfeifern gestaltet («From Sticksland with Love»), und im Augenblick ist eines der Paradestücke im Repertoire seiner Bigband eine Bearbeitung des «Alten Guggisbergliedes». Heinz Bigler schrieb ebenfalls bereits vor längerer Zeit eine ausgezeichnete, folkloristisch inspirierte Jazzmusik zu Bernhard Luginbühls «Kleinem Emmentaler Film».
Und nun kommt dazu die «Alpine Jazz Herd», die ich schon 1982 bei ihrer Entstehung als die für mich bis anhin wohl überzeugendste «schweizerische» Jazzkreation dieser Art konkret zu fördern das Vergnügen hatte. Auch diese Interpretation, die ein hohes Mass an Verständnis für echte schweizerische Volksmusik mit hervorragendem Jazz-Feeling und musikalischem Können verbindet, sind bedeutungsvolle, echt schweizerische Beiträge zu einem neuen, faszinierenden internationalen Jazz-Repertoire, die weitergepflegt werden müssen.
Lance Tschannen
Präsident der Swiss Jazz School und der Gesellschaft für die Volksmusik in der Schweiz
 
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