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Diapassion  
 
Artist: Limber Lumber
 
Album: Diapassion
 
Katalog Nr: UTR 4264
 
Releasedatum: 26.11.2010
 
Albumdauer: 68:16
 
Line-Up: Christian Rösli âEUR" Klavier
Patrick Sommer âEUR" Kontrabass
Julian Sartorius âEUR" Schlagzeug
 
Credits: Alle Stücke komponiert von Christian Rösli ausser: Ghost of Yesterday: Irene Wilson, Lilac Wine: James Shelton, Everybody gotta learn sometimes: The Korgis, Wonderful World: Sam Cooke.
Aufgenommen im Schlosshof Altikon (schlosshof.ch) von Willy Strehler (will-y@sunrise.ch).
Gemischt und Produziert von Christian Rösli und Willy Strehler.
 
Liner Notes: LIMBER LUMBER: den Krempel auffrischen, schauen, was in altem Kram noch drinsteckt.
In der Gründungszeit des Trios vor gut drei Jahren stand der Bandname vor allem fürs Material: Man griff sich alte Standards, Filmmusiken, leicht angestaubte Popnummern und preziose Trouvaillen, nahm sie auseinander, putzte die Patina herunter, setzte sie neu zusammen, ölte die Gelenke und staunte nicht schlecht, wie gut und leicht sie plötzlich wieder laufen konnten. Als der Pianist Christian Rösli die Anfrage nach einem steady gig in der Fahrenheit Bar in Winterthur erhielt, nutzte er die Gelegenheit, mit dem Bassisten Patrick Sommer und dem Schlagzeuger Julian Sartorius, zwei Musikern aus anderen gemeinsamen Projekten, ein neues Trio zu gründen. Die re-made ready mades waren mithin auch ein probates Mittel, als neue Formation eine eigene Sprache zu finden.
Nun ist das erste Album produziert: âEURzDiapassionâEURoe. Das Prinzip der Auffrischung hat sich längst vom Cover-Material entfernt und betrifft die Besetzung selbst. Ãoeberwiegend in Eigenkompositionen wird hier der Königsklasse Piano-Trio zu Leibe gerückt. Nicht brachial und ikonoklastisch, sondern mit grossem Respekt vor der Tradition und feinem Gespür für das Potential der Besetzung: klangliche Transparenz, ein Raum für dynamische Spannungen und intime Interaktion.
Vom verhaltenen Opener âEURzSlow Rumpel BluesâEURoe zum Titeltrack âEURzDiapassionâEURoe, einem Lehrstück darüber, wie sich auch im Jazz noch veritable Ohrwürmer schreiben lassen, über ein geradezu episch auserzähltes âEURzLilac WineâEURoe, eine abgebrüht dekonstruierte Version von Sam Cookes âEURzWonderful WorldâEURoe, bis hin zum ironischen Schlusswalzer âEURzHomer in the MoonlightâEURoe. âEURzKrempelâEURoe ist das allenfalls noch augenzwinkernd, ein souveränes, frisches Statement jedoch in vollem Ernst.
Der Winterthurer Christian Rösli, klassisch ausgebildet und hernach in die Untiefen des Jazz getaucht, gestaltet präzise, energetisch, hoch virtuos und schreckt auch nicht davor zurück, dem Flügel gelegentlich in die Eingeweide zu greifen. Julian Sartorius studierte Jazz-Schlagzeug in Luzern und lebt heute als freischaffender Grenzgänger in Bern. Er denkt gerne auch abseits vom klassischen Trio-Schlagzeug, setzt technoiden Drum'n-Bass-Beat neben eine geschmeidige Bossa oder reduziert seinen Part auf rein akzentuierende Perkussion. Das subversive Singen stammt vom Zürcher Bassisten Patrick Sommer. Seine Linien halten untergründig die Arrangements zusammen, schrauben sich aber immer wieder auch mit sehr eigener Stimme an die Oberfläche.
 
Links: www.myspace.com/limberlumber
 
 
 
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